Sie ist durch einen vermehrten Übertritt von der im Magen gebildeten Salzsäure in den Ösophagus (Speiseröhre) gekennzeichnet. Der Begriff der gastroösophagealen Refluxkrankheit umfasst folgendes klinisches Spektrum:
- erosive Refluxösophagitis verschiedener Schweregrade (ERD)
- nicht-erosive Refluxkrankheit (NERD)
- extraösophageale Manifestationen
- hypersensitiver Ösophagus (überempfindliche Speiseröhre)
- Komplikationen der gastroösophagealen Refluxkrankheit
- funktionelle Refluxbeschwerden
- Barrett-Ösophagus

Die typischen Symptome wie saures Aufstoßen, Rückfluss von Mageninhalt bis in den Rachen bzw. Mundbereich (Regurgitation), Oberbauchbeschwerden, Schluckstörungen und Gewichtsverlust bedürfen einer weitgehenden individuellen diagnostischen Abklärung und einer Therapie.

Informationen zur Refluxerkrankung für Patienten und Angehörige finden Sie z.B. über den folgenden Link (unter Service):

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)