Im Jahr 2023 erkrankten in Deutschland nach Schätzungen des Zentrums für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut 517.800 Menschen neu an Krebs. Davon entfielen etwa 241.400 auf Frauen und 276.400 auf Männer. Rund die Hälfte aller Neuerkrankungen betraf die vier häufigsten Krebsarten: Prostata-, Brust-, Lungen- sowie Darmkrebs. Nieren- und Schilddrüsenkrebs kamen im Vergleich dazu deutlich seltener vor.¹

In den vergangenen vierzig Jahren haben sich die Überlebenschancen für Betroffene bei vielen Krebsarten verbessert. Dazu beigetragen haben Fortschritte bei Früherkennung, Diagnose und Behandlung.²

Die Krebsforschung hat wesentlich zu diesen Entwicklungen beigetragen. Vor allem neue Erkenntnisse über die biologischen und molekularen Ursachen von Krebs haben geholfen, Diagnostik und Behandlung weiterzuentwickeln.²

„Mit Leib und Seele für die Onkologie – Unser Ziel ist es, Menschen mit Krebs auf ihrem Weg bestmöglich zu unterstützen.“

 


Quellen

  1. Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut und Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. Krebs in Deutschland für 2021–2023. 15. Ausgabe. Berlin, 2025. Abgerufen am: 30.07.2026.
  2. Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Dossier Krebsforschung. Abgerufen am: 30.07.2026.

 

DE-ONC-26-00010