Folgende Risikofaktoren können jedoch Einfluss auf die Entstehung der Erkrankung haben1,2:


•    Rauchen (Raucher haben ein doppelt so hohes Risiko)
•    Übergewicht
•    Bluthochdruck
•    langjährige Dialyse-Behandlung
•    langfristige Einnahme Schmerzmittel
•    Schadstoffe in Umwelt und am Arbeitsplatz
•    Familiäre Häufung von Nierenzellkrebs


In den meisten Fällen ist nur eine der beiden Nieren von einer Tumorerkrankung betroffen und die gesunde zweite Niere kann die Harnausscheidung übernehmen. Sehr selten entwickelt später auch die zweite Niere ein Karzinom. Noch seltener sind beide Nieren gleichzeitig betroffen. In diesen Fällen liegt meist eine genetische Veranlagung für Nierenkrebs vor.

 


(QUELLENANGABE)

  1. krebsgesellschaft.de. Nierenkrebs: Basisinfos für Patienten. Berlin: dkg-web GmbH
  2. Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Nierenzellkarzinoms, Langversion 1.2, 2017, AWMF Registernummer: 043/017OL.