Ein Grund ist der häufige Einsatz von Ultraschallgeräten zur Untersuchung des Bauchraums, bei der die meisten Nierentumoren zufällig entdeckt werden. In fortgeschrittenen Krankheitsstadien sind die Heilungsaussichten allerdings eher ungünstig. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt für Männer und Frauen gleichermaßen bei 77 %.1

Bei ca. 20-30 % der Patienten mit Nierenkrebs haben sich zum Zeitpunkt der Diagnose bereits Tochtergeschwülste (Metastasen) im Körper gebildet.2 Grundsätzlich können diese überall auftreten, häufig sind jedoch Lunge, Knochen oder Lymphknoten betroffen.3

 


(QUELLENANGABE)

  1. Robert Koch-Institut (Hrsg) und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (Hrsg). Krebs in Deutschland für 2013/2014, 11. Ausgabe. Berlin: Die Gesellschaften, 2017.
  2. Gupta K et al. Epidemiologic and socioeconomic burden of metastatic renal cell carcinoma (mRCC): a literature review. Cancer Treat Rev. 2008; 34: 193–205.
  3. krebsgesellschaft.de. Nierenkrebs: Basisinfos für Patienten. Berlin: dkg-web GmbH