Häufigkeit und Neuerkrankungen

Brustkrebs, auch Mammakarzinom genannt, ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Nach aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts erkrankten im Jahr 2023 in Deutschland rund 75.000 Frauen neu an Brustkrebs.1

 

Wer ist betroffen?

Brustkrebs betrifft überwiegend Frauen. Auch Männer können erkranken, ihr Anteil liegt generell jedoch bei etwa einem Prozent aller Neuerkrankungen.1

 

Risikofaktoren

Die Entstehung von Brustkrebs wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Dazu gehören unter anderem:2

  • genetische Veranlagung
  • hormonelle Einflüsse
  • bestimmte Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Übergewicht, Alkoholkonsum oder Bewegungsmangel

 

Symptome

Brustkrebs verursacht im frühen Stadium häufig keine Beschwerden. Veränderungen der Brust, Knoten oder Auffälligkeiten an Haut und Brustwarze sollten ärztlich abgeklärt werden. Daher kommt der Früherkennung eine besondere Bedeutung zu.3

 

Behandlungsmöglichkeiten

Die Überlebenschancen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert. Je nach Tumorart und Krankheitsstadium können Operation, Strahlentherapie, medikamentöse Behandlung oder eine Kombination dieser Verfahren eingesetzt werden.4

 


Quellen

  1. Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut (RKI) und Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. Krebs in Deutschland für 2021– 2023. 15. Ausgabe. Berlin, 2025. Abgerufen am: 30.07.2026.
  2. Deutsche Krebsgesellschaft e. V. Brustkrebs – Ursachen und Risikofaktoren. Abgerufen am: 30.07.2026.
  3. Deutsche Krebsgesellschaft e. V. Brustkrebs – Symptome. Abgerufen am: 30.07.2026.
  4. Deutsche Krebsgesellschaft e. V. Brustkrebs – Therapieverfahren im Überblick. Abgerufen am: 30.07.2026.

 

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