Häufigkeit und Neuerkrankungen
Das Liposarkom ist ein seltener bösartiger Tumor des Fettgewebes und zählt zu den Weichteilsarkomen.1
Wer ist betroffen?
Liposarkome treten vor allem im höheren Erwachsenenalter auf. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen.1, 2
Risikofaktoren
Die Ursachen für die Entstehung eines Liposarkoms sind bislang weitgehend unbekannt. In seltenen Fällen werden genetische Veranlagung oder frühere Strahlenbehandlungen als Risikofaktoren diskutiert.1
Symptome
Liposarkome machen sich häufig durch eine langsam wachsende Schwellung oder einen Knoten bemerkbar. Insbesondere neu auftretende oder größer werdende Veränderungen sollten ärztlich abgeklärt werden.3
Zur Diagnose werden bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt. Die endgültige Diagnose erfolgt durch die Untersuchung einer Gewebeprobe.4
Behandlungsmöglichkeiten
Die wichtigste Behandlungsmethode ist die vollständige operative Entfernung des Tumors. Je nach Tumorart, Größe und Krankheitsstadium können zusätzlich Strahlen- oder medikamentöse Therapien eingesetzt werden.5
Die Prognose hängt unter anderem von der Tumorart, der Größe des Tumors und dem Zeitpunkt der Diagnose ab. Wenn keine Metastasen vorliegen und der Tumor vollständig operativ entfernt werden kann, ist das Ziel der Behandlung die Heilung.6
Quellen
- Deutsche Krebsgesellschaft e. V. Weichteiltumoren – Basisinformationen für Patientinnen und Patienten. Abgerufen am: 30.07.2026.
- Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut (RKI) und Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. Krebs in Deutschland für 2021–2023. 15. Ausgabe. Berlin, 2025. Abgerufen am: 30.07.2026.
- Deutsche Krebsgesellschaft e. V. Weichteiltumor – Symptome. Abgerufen am: 30.07.2026.
- Deutsche Krebsgesellschaft e. V. Weichteiltumor – Diagnose. Abgerufen am: 30.07.2026.
- Deutsche Krebsgesellschaft e. V. Weichteiltumor – Therapie vom Weichteiltumor. Abgerufen am: 30.07.2026.
- Deutsche Krebsgesellschaft e. V. Weichteiltumor – Erkrankungsverlauf. Abgerufen am: 30.07.2026.
DE-ONC-26-00010