Es tritt  besonders häufig bei Menschen auf, die sich mit dem HIV-Virus infiziert haben oder bei denen bereits aufgrund einer HIV-Infektion die Immunschwächekrankheit AIDS ausgebrochen ist. Als Ursache für das Kaposi-Sarkom wird das Humane Herpesvirus Typ 8 (HHV-8) vermutet. Kaposi-Sarkome treten auch bei Patienten auf, die eine Organtransplantation bekommen haben und mit Immunsuppressiva behandelt werden.

Im klinischen Bild zeigen sich zu Beginn rötliche Flecken, die einer entzündlichen Hautreaktion ähneln. Danach entstehen hell- bis dunkelrote leicht glänzende sowie oval-livide Knoten, die dunkelviolett bis braunschwarz werden können und sich teilweise zu großflächigen, harten Tumoren entwickeln. Alle Typen können gleichzeitig bestehen.

Ohne entsprechende Behandlungsmaßnahmen breiten sich die Tumore weiter aus, und es kommt häufig zu Metastasen in Lymphknoten, Schleimhäuten und inneren Organen (besonders Lunge und Gastrointestinaltrakt).

Informationen zu dem Kaposi-Sarkom für Patienten und Angehörige finden Sie z.B. über die folgenden Links:

DERMA.DE Informationsangebot der deutschsprachigen Dermatologie: http://www.derma.de/de/daten/leitlinien/leitlinien/kaposi-sarkom/

Symptomat: http://symptomat.de/Kaposi-Sarkom

Onkopedia: https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/kaposi-sarkom/@@view/html/index.html