Beginnt dieser Prozess in den Milchgängen (von lat. Ductus) oder den Drüsenlappen (von lat. Lobus), wird in der Fachsprache von einem duktalen oder lobulären Mammakarzinom gesprochen.1
Brustkrebs wird in nichtinvasive und invasive Karzinome unterteilt. Erstere, auch In-situ-Karzinome genannt, zeichnen sich dadurch aus, dass die Krebszellen auf ihren Ursprungsort begrenzt sind und daher keine Metastasen bilden. Sie können in den Milchgängen (Ductales Carcinoma in situ, DCIS oder Frühkarzinom) oder in den Gängen der Brustdrüsenläppchen (Lobuläre Neoplasie, LN) entstehen.2 Anders sieht es bei den invasiven Karzinomen aus. Sie sind bereits in benachbarte Gewebe eingedrungen und bergen die Gefahr, Tochtergeschwülste (Metastasen) zu bilden. Tritt der Krebs nach einer Behandlung erneut auf, spricht man von einem rezidivierten Brustkrebs.1,3

 


(QUELLENANGABEN)

  1. Krebsgesellschaft.de. Brustkrebs: Basis-Infos für Patientinnen und Angehörige. Berlin: Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
  2. Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut (Hrsg). Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016. Berlin: Robert Koch-Institut, 2016.
  3. Robert Koch-Institut (Hrsg) und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. (Hrsg). Krebs in Deutschland 2007/2008. 8. Ausgabe. Berlin: Die Gesellschaften, 2012.